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STICHWORT: AOL



Mein persönlicher Einstieg in die Online-Welt passierte ganz bieder mit BTX, inzwischen umgetauft in T-Online. Das war im Frühjahr 1995.
Mitte 1996 begann ich mit CompuServe, schätzte anfangs die Diskussionsforen im Bereich CAD, nutzte aber hauptsächlich den Internet-Dialer, mit dem man nicht nur den mitgelieferten Browser von Mosaic, sondern auch bereits Netscape 1.0 einsetzen konnte - leider ein sehr teures Vergnügen, denn der nächste CompuServe-Einwahlknoten lag nicht im Ortstarif-Bereich.

Zur Funkausstellung im Herbst 1995 verteilte dann auch T-Online den Netscape-Browser (in deutscher Version!). Jetzt gabs Internet zum Ortstarif, allerdings per Modem nur mit mäßiger Geschwindigkeit. Auch eine ISDN-Leitung brachte nicht den gewünschten Geschwindigkeits-Kick: das lag wohl an der falschen DLL-Datei der Post, aber auch das Handling des T-Online-Decoders war nicht sehr erfreulich (zumindest aus heutiger Sicht). Vor allem war (und ist) keine automatische Anzeige neuer eMails eingebaut.
Wie schön, als dann im Frühjahr 96 endlich AOL per CD ins Haus kam und erstaunliches vollbrachte: angenehme Geschwindigkeiten, email-Komfort wie bei Compuserve, nur schneller und zum Nah-Tarif. Im Moment benutze ich privat zu 90% AOL, zu 8% CompuServe und zu 2% T-Online - AOL allerdings wiederum zu mehr als 90% fürs Internet.
Leider wissen offensichtlich zu wenig Leute, wie man den schrecklichen Web-Browser, der bei AOL noch serienmäßig mitgeliefert wird, gegen einen ordentlichen Browser wie Netscape oder Microssofts Internet-Explorer austauscht (sonst gäbe es nicht so peinliche Artikel wie den in HEINZEs Multimedia-Fibel, wo ARCHiNET und andere WWW-Angebote mit Screenshots des AOL-Browsers und dann noch ohne Grafiken dargestellt waren).
Sogar andere Internet-Programme wie WS-FTP und Pegasus können problemlos betrieben werden. Wer dazu Fragen hat, darf sich gerne an uns wenden!


Herausgeber: archimedia institute bochum germany ----- Redaktion: harald.gatermann@fh-bochum.de 15.9.96