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ARCHiNET - Startrampe ins Internet

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+ + Pressetext für Leute, denen erst mal erklärt werden muss, warum WWW durchaus ein erstzunehmendes und sinnvoll zu nutzendes Medium ist und keine modische Spielerei! + +

Wer die psychologische Barriere überwunden hat, die um das Internet aufgebaut ist (beginnend mit dem Vorurteil des nutzlosen Surfens über den Pornoverdacht bis hin zur Mär der permanenten Staus auf der Datenautobahn) und selbst den Start wagt, indem er sich den ungeheuren Luxus eines 150-DM-Modems leistet nebst eines Internet-Zugangs für DM 20 monatlich, oder es zunächst im Internet-Café oder bei Bekannten versucht, braucht eine Start-Adresse, um erfolgreich zu navigieren.

Dies war der Ansatz der ARCHiNET-Gründer an der FH Bochum: aus eigener leidiger Erfahrung einiger Internet-Novizen entstand die Idee, anderen Internet- bzw. World-Wide-Web-Anfängern all die (und nur die!) Adressen an die Hand zu geben, die für Architekten im Netz interessant sind.
Damit entstand zunächst eine Adressenliste, die das Hauptmerkmal des WWW ausnutzt: die sogenannten "Hyperlinks". Dies sind farblich markierte Worte im Text, die per Mausklick direkt andere Informations-Seiten aus dem Internet auf den eigenen Rechner holen. Diese können z.B. bei der Architektenkammer plaziert sein, bei Berufsverbänden, Zeitschriften, Firmen, Datenbanken, Buchhändlern etc.
Derartige Adressenlisten finden Sie im Architekturbereich mittlerweile in Berlin und Zürich, in Toronto und Las Vegas. Der charakteristische Ansatz für ARCHiNET war erstens, die Adressenliste völlig kostenlos anzubieten, zweitens, sie zu kommentieren und und nebenbei soviel redaktionellen Inhalt beizufügen, daß daraus eine richtige Zeitschrift wurde. Die Amerikaner haben für dieses Genre der elektronischen Magazine, die nie in Papierform erscheinen (bzw. nur dann, wenn der Leser sie ausdruckt) einen Begriff kreiiert: "E-Zine". Und dann kam eine Entwicklung, die niemand vorhersah: nicht nur Architekten nutzen ARCHiNET (um dort schnell und zielgenau Informationen zu einem Thema wie "Kombibüro", "Versorgungswerk" oder "HOAI" zu finden), auch andere Teile der Bevölkerung haben offensichtlich Interesse daran, die Öffnungszeiten des Alvar-Aalto-Museums oder die Termine eines Richard-Meier-Vortrages zu erfahren, sich über die IBA-Emscherpark zu informieren oder die Rezensionen einer neuerschienenen Frank-Lloyd-Wright-CD-ROM zu lesen.
So ist es zu erklären, das Archinet auf der internationalen Hitliste des Spiegel schon seit Wochen auf Platz Neun geführt wird - als bester deutscher Internet-Beitrag! Dies widerum führte zu so starker Resonanz von Lesern und Anbietern, daß momentan über eine noch stärkere Professionalisierung und Loslösung von der Hochschule nachgedacht wird.

Noch finden Sie ARCHiNET, das Architektur-Informations-Netz, unter folgender Adresse: http://www.fh-bochum.de/fb1/archinet.htm Unter dieser Adresse finden Sie alle maßgeblichen Architektur-Adressen in Deustschland und im Ausland. Um sowohl potentiellen Nutzern wie auch Anbietern den Einstieg in das Online-Medium zu erleichtern, gibt es regelmäßige Workshops an der FH Bochum. Hier die Termine: 10.4.96, 10.5.96, 10.6.96, 10.7.96 und die Info-Nummern: Tel. 0234-7007069, Fax 02302-275064, email: fb1@fh-bochum.de

Herausgeber:archimedia institute bochum germany ---- 14.3.96